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Wie solide ist ein VW Passat Bj. 02-04 - Benziner 80-100 kw mit Automatik?


Autor: Laurent Wirmer (2005-04-05 21:24:04)

Am Tue, 05 Apr 2005 10:33:45 +0200 schrieb Heiko Mittelstaedt:
>
> Ich denke ein Diesel kommt schon aufgrund der aktuellen
> Partikelfilterproblematik zur Zeit nicht in Frage.

Welche Problematik?

--
Grüße Laurent Wirmer

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Autor: Laurent Wirmer (2005-04-05 21:38:34)

Am Tue, 05 Apr 2005 20:13:54 +0200 schrieb Heiko Mittelstaedt:
>
> Diesel und Automat ist so eine Sache. Die Japaner bieten so eine
> Kombination gar nicht erst an bei normalen Hubräumen <=2 Liter. Warum
> wohl? Wenn ich auf Diesel gehe, dann würde ich sowieso Handschaltung nehmen.

Wieso denn? Was stimmt an er Kombi Diesel-Automat denn nicht?

--
Grüße Laurent Wirmer

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Autor: Laurent Wirmer (2005-04-05 21:38:34)


Autor: Laurent Wirmer (2005-04-05 21:38:34)

Am Tue, 05 Apr 2005 20:13:54 +0200 schrieb Heiko Mittelstaedt:
>
> Diesel und Automat ist so eine Sache. Die Japaner bieten so eine
> Kombination gar nicht erst an bei normalen Hubräumen <=2 Liter. Warum
> wohl? Wenn ich auf Diesel gehe, dann würde ich sowieso Handschaltung nehmen.

Wieso denn? Was stimmt an er Kombi Diesel-Automat denn nicht?

--
Grüße Laurent Wirmer

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Autor: Ralf Bosselmann (2005-04-05 23:03:09)

Heiko Mittelstaedt schrieb:

> Ich möchte immer noch ein 2-3 Jahre altes Auto mit max. 50000 km auf der
> Uhr kaufen. Ein Benziner mit Automatik um die 100kW soll es werden und
> ein Kombi muß es sein. Haupteinsatz: Fahrt auf Arbeit - täglich 22 km
> hin und 22 km zurück auf 90% staufreier Landstrasse.
>
> Da fiel mir der Passat ins Auge. Von dem liest man eigentlich viel Gutes
> im Netz. Er soll ab 03 ausgereift sein und sehr solide.
>
> Als ich mich schon darauf eingeschossen hatte, kamen meine Kollegen mit
> dreimal negativen Passat Erlebnissen, allerdings beim 1.9er TDI mit mehr
> Laufleistung aus den Baujahren 99-00. Die Dinger waren wohl doch häufig
> in der Werkstatt.
>
> Kann das sein, daß die Probleme nur in den ersten Jahren stärker waren
> und die Kinderkrankheiten dann kuriert worden sind? Anders kann ich mir
> die allgemeine Empfehlung im Netz nicht erklären.

Mein 3B war aus Okt. 98. gefahren von 05-2002 bis 06-2004 von 179000 -
289000 KM.
Die Probleme mit den Vorderachsen waren inzwischen beseitigt. (Rückruf)
Einmal war allerdings dennoch der Träger vorn fällig.
Hauptprobleme (TDI) waren der LMM und der Drehzahlgeber.
Verschleis (Bremsen, Radlager) hielt sich in Grenzen. Bei der
Laufleistung völlig ok.
Happig sind nur die Preise für Bremsen und Zahnriemenwechsel.
Unglaublich auch die Werkstätten.
Ansonsten war der Wagen sehr solide, bequem und klapperte auch bei
der Laufeistung nicht.

Eigentlich kann VW beim Wechsel auf den 3BG dann auch nicht so viel
verkehrt gemacht haben. Nur empfand ich bei meinem letzjährigen
Versuch einen neueren zu finden die Preise auch nicht gerade attraktiv.
Unverschämt traf es da schon eher.

Alles in allem wäre der Passat wohl nicht die schlechteste Wahl.
Allerdings dürften die Kurse für einen Mondeo deutlich günstiger sein.
Dessen Kauf hab ich bis dato nach 40000 auch nicht bereut.

Ralf

Autor: Heiko Mittelstaedt (2005-04-05 23:06:57)

Laurent Wirmer schrieb:
> Wieso denn? Was stimmt an er Kombi Diesel-Automat denn nicht?

Ich kann das nur laienhaft wiedergeben, was ich da mal so an
Informationen bekommen habe, als ich damals forschte, warum die Japaner
in der Mittelklasse alle keine Automatik anbieten, wenn es um ein
Dieselaggregat geht. Man möge mich korrigieren, wenn ich Mist schreibe:

Es ist wohl so, daß bei einem Diesel eine viel höhere Kraft auf das
Getriebe wirkt als beim Benziner. Für ein normales Getriebe, was auf
Zahnrädern die Kraft überträgt ist das kein Problem, aber bei einer
Automatik, welche auf Flüssigkeit und Druck aufgebaut ist, gibt das
Probleme. Um den extremen Kräften standzuhalten muß sie sehr solide
gebaut sein und da haben die Japaner wohl lieber das Handtuch geworfen,
als auf Gedeih und Verderb unsolide Technik zu verkaufen. Es ist wohl
auch so, daß der Wandler der Automatik zum Schalten hohe Drehzahlen bzw.
Differenzen braucht, was aber bei einem Diesel nicht ist, der will ja
früh geschalten werden.

Außerdem habe ich des öfteren von exoerbitanten Verbräuchen oberhalb der
10 Liter gehört in Verbindung mit Automatik und Diesel. Es ging um einen
Golf. Komischerweise scheint es bei größeren Hubräumen ab 3 Liter dann
kein Problem mehr zu sein, die Riesenjeeps der Japaner sind auch als
Diesel mit Automatik zu haben.

Keine Ahnung, ob ich das richtig verstanden habe, aber sieh Dich mal bei
den japanischen Herstellern um und zeige mir Mittelklasse-Diesel mit
Automatik. Warum gibt es sie nicht?

Grüße,
Heiko

--
*** http://www.deh-a.de ***
Begleitseite von de.etc.handel.auktionshaeuser

Autor: Heiko Mittelstaedt (2005-04-05 23:09:31)

Laurent Wirmer schrieb:
> Welche Problematik?

<http://www.n-tv.de/352853.html>;

Grüße,
Heiko

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Autor: Heiko Mittelstaedt (2005-04-05 23:35:21)

Ralf Bosselmann schrieb:
> Alles in allem wäre der Passat wohl nicht die schlechteste Wahl.
> Allerdings dürften die Kurse für einen Mondeo deutlich günstiger sein.
> Dessen Kauf hab ich bis dato nach 40000 auch nicht bereut.

Vom Mondeo habe ich bis jetzt überhaupt am wenigsten Schlechtes gehört.
Sollte das wirklich ein überschnittlich solides Auto sein, was keinen
Ärger macht und auch noch billig ist?

Grüße,
Heiko

--
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Autor: Bart Wakker (2005-04-05 23:54:41)

"Michael Landenberger" writes:

> Einer der ärgerlichsten Schwachpunkte speziell bei TDI-Motoren ist der
> Luftmassenmesser, der sehr häufig kaputtgeht und für den VW früher ein
> Schweinegeld (> 200 Euro allein für das Ersatzteil) verlangt
> hat. Inzwischen gibt es allerdings eine Kulanzregelung, im Rahmen
> derer der Luftmassenmesser nur noch ca. 70 Euro kostet. Trotzdem eine
> ärgerliche Sache, wenn er häufiger gewechselt werden muss.
>
>
> Andere häufiger auftretende Passatmacken sind mir nicht
> bekannt. Allerdings hört man öfter mal Klagen über VW-Werkstätten
> (teuer und unfähig). Auch mein Schwiegervater (fährt Golf) hatte
> darunter schon zu leiden.

Das kann ich genau bestätigen. Ich habe ein 2.5V6 TDI aus 2000, und
habe nie ein problem gehabt ausser der luftmassenmesser. Ersatz hat
(in der schweiz) 400.- gekostet.

Noch zwei andere sachen gehabt: nach 75Tkm mussten die bremsscheiben
erneuert werden (ziemlich normal ??), und auch die glühkerzen. Das
letzte ist wohl zu früh, nach 110Tkm wäre eher zu erwarten
gewesen. Ich habe aber zu viele kurze fahrten gemacht, ein diesel
eignet sich eher für längere fahrten.

Allgemein bin ich sehr zufrieden mit dem passat.

Autor: Ralf Bosselmann (2005-04-06 00:12:52)

Heiko Mittelstaedt schrieb:
> Ralf Bosselmann schrieb:
>
>> Alles in allem wäre der Passat wohl nicht die schlechteste Wahl.
>> Allerdings dürften die Kurse für einen Mondeo deutlich günstiger sein.
>> Dessen Kauf hab ich bis dato nach 40000 auch nicht bereut.
>
>
> Vom Mondeo habe ich bis jetzt überhaupt am wenigsten Schlechtes gehört.
> Sollte das wirklich ein überschnittlich solides Auto sein, was keinen
> Ärger macht und auch noch billig ist?

Scheinbar haben sie dazu gelernt. Die Zusammenarbeit mit PSA bei den
Dieseln hat ihnen auch gut getan. Ich fand allerdings die alten Mondeo
(MK1-MK2) bis 2001 so grausig das keiner in Frage kam. Die aktuellen
haben mich positiv überrascht. Meinen hab ich als Jahreswagen mit 30000
geholt. Derzeit 70000 und keine Probleme.
Derzeit haben die Scheinbar ein Missverhältnis zwischen Qualitäz und
öffentlicher Wahrnehmung. Erstere ist deutlich besser.
Was denen fehlt ist Image (darauf pfeif ich) und ein Programmierer für
Ihre Klimaautomatik. Der Azubi der das Teil verbrochen hat gehört
Strafversetzt in die manuelle Registratur.

Einziger Nachteil scheint zu sein das ein Ford seit ewigen Zeiten schon
ein Löffelchen mehr verbraucht als ein VW.

Ralf.

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