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Opel-Chef Foster: Massenentlassungen drohen
Autor: tw@domain.invalid (Thorsten Weisert) (2008-01-05 17:27:18)
Forster: "Ich fordere die Verantwortlichen auf, sofort einzugreifen und
zumindest die Kraftstoff-Steuern zu senken." - "Dauernd
wiederkehrende
Debatten um Tempolimits, Pkw-Maut oder Fahrverbote lähmen Kauflust,
vertreiben Kunden." - "Wir brauchen dringend Klarheit, wie viel
Kfz-Steuer auf CO2-Basis fällig wird. Jeder Tag Warten bremst Umsatz,
verbrennt Geld."
http://www.handelsblatt.com/news/ pv/ p/200038/ t/ft/
b/1373156/default.aspx/index.html
Opel hat seit vielen Jahren eher ein Imageproblem. Über viele Jahre
häßlichen oder biederen Autos in miserabler Qualität kann man
nicht
schnell mal wieder ein gutes Image verpassen. Ein Opel käme mir nie in
den Sinn. Das aktuelle technisch-utopische Design ist was für
technikverliebte Linux-Freaks aber nichts für Ästheten.
tw
--
Sie wurden bedient von:
Weiserts Backpfeifen-Verleih mbH
Autor: hobbypiloteur (2008-01-05 18:31:45)
Thorsten Weisert schrieb:
> .... aber nichts für Ästheten.
Deswegen fliegen auch alle Männer auf exakt einen Typ Frau!
HJS
Autor: hobbypiloteur (2008-01-05 18:31:45)
Autor: hobbypiloteur (2008-01-05 18:31:45)
Thorsten Weisert schrieb:
> .... aber nichts für Ästheten.
Deswegen fliegen auch alle Männer auf exakt einen Typ Frau!
HJS
Autor: Wolfgang Kieckbusch (2008-01-05 09:47:00)
Och,
nun h
Autor: Ansgar Kursawe (2008-01-05 21:49:19)
hobbypiloteur schrieb:
[Opel Bashing]
>> .... aber nichts für Ästheten.
>
> Deswegen fliegen auch alle Männer auf exakt einen Typ Frau!
Wieso es gibt doch die Wahl zwischen Britney Spears oder Pamela
Anderson.
SCNR, Ansgar
Autor: "Rainer E." (2008-01-05 22:00:23)
Ansgar Kursawe wrote:
> hobbypiloteur schrieb:
>
> [Opel Bashing]
>>> .... aber nichts für Ästheten.
>>
>> Deswegen fliegen auch alle Männer auf exakt einen Typ Frau!
>
> Wieso es gibt doch die Wahl zwischen Britney Spears oder Pamela
> Anderson.
>
> SCNR, Ansgar
Ist Ami Winehouse auch erlaubt?
Ich halte übrigens den neuen Opel GT für eine durchaus lobenswerte,
preislich attraktive Alternative. Das war früher immer das Erfolgsrezept
von
Opel. Da kann ich mich sogar noch an einen Opel Rekord D mit Diesel
erinnern. Damals das einzige, was man ausser Mercedes sonst noch kaufen
konnte.
Und auch gekauft wurde.
mfg
Rainer
Autor: Ralf Koenig (2008-01-05 23:24:06)
Roland Mösl schrieb:
> "Thorsten Weisert" schrieb im
Newsbeitrag
> news:1ia966o.aif05c1brc5eeN%tw@domain.invalid...
>> Forster: "Ich fordere die Verantwortlichen auf, sofort
einzugreifen und
>> zumindest die Kraftstoff-Steuern zu senken."
>
> Ist der debat?
>
> Weiß er denn nicht, daß gerade Opel die Lösung aller
Probleme
> auf der IAA 2007 präsentiert hat
> http://auto.pege.org/2007-iaa/opel-flextreme.htm
>
> Weiß er denn nicht, daß da sogar Kanzlerin Merkel schon drinn
> gesessen hat
>
> http://politik.pege.org/2007-forum-d/angela-merkel-co2-auto.htm
Er wird es wissen, schließlich steht er auf dem Foto direkt daneben. ;-)
> - "Dauernd wiederkehrende
>> Debatten um Tempolimits, Pkw-Maut oder Fahrverbote lähmen
Kauflust,
>> vertreiben Kunden." - "Wir brauchen dringend Klarheit, wie
viel
>> Kfz-Steuer auf CO2-Basis fällig wird. Jeder Tag Warten bremst
Umsatz,
>> verbrennt Geld."
>
> NO PLUG - NO DEAL
>
> Und gerade Opel hat ja dafür die Lösung.
Die haben ein Konzept für *EINE* Lösung. Aber es fehlt noch einiges
bis
zur Umsetzung, Auslieferung und Massenakzeptanz.
> Jetzt heißt es eben nur die Hausaufgaben machen und dieses
> Auto möglichst schnell auf den Markt zu bringen,
Aber von welchem Geld?
> der ja schon gierigst darauf wartet
Wer wartet denn außer dir? Kannst du nicht schon mal Vorbestellungen
einsammeln, wie das beim Tesla gemacht wurde?
Moment mal. Loremo und Tesla sollten (wenn man mal so die ersten
Ankündigungen rauskramt) schon letztes Jahr oder sogar 2006 massenhaft
verkauft werden. Bis heute ist das nix geworden.
Was spricht dagegen, dass Opel genau so Probleme hat? Und daher erstmal
die nächsten 3-5 Jahre überstehen muss, bis ihr flextreme um die
Gunst
der Kunden werben kann?
Um so ein Auto mit neuen Konzepten zur Serienreife zu entwickeln,
braucht man Geld und das verdient man nur, indem man erstmal viele Autos
mit guter Marge verkauft. Wenn denen auf halbem Weg die Luft ausgeht,
dann wird das nie was mit dem flextreme.
Und vor allem: Nur wenn er eine Vorstellung hat, wieviel der flextreme
an Steuern, Kraftstoff, Maut (?) etc. sparen wird, kann er abschätzen,
was er in die Entwicklung stecken kann, damit sich die ganze Sache
lohnt. VW/Audi hat sich mit dem Lupo und dem A2 schon zweimal die Finger
verbrannt. Gute Autos, aber zu teuer, weil die Einsparung der
Betriebskosten zu gering ausfiel, um das hohe Plus bei den
Anschaffungskosten (das durch die Entwicklungsaufwendungen entstand) zu
kompensieren.
Vielleicht wäre Opel ja viel besser beraten, wenn sie den flextreme eher
als Marketing-Objekt nehmen, als Zeichen ihres Umweltbewusstseins. Aber
nicht etliche Millionen in dessen Entwicklung investieren, sondern
lieber die aktuellen Modelle überarbeiten, wie die VAG mit ihren
Bluemotion-Modellen (die Konzernschwestern mit anderen Marketingnamen,
aber dem gleichen Konzept). Oder BMW, die quasi parallel kleine
Verbesserungen in ihre gesamte Modellpalette einfließen lassen (siehe
Marketing-Kapagne "Efficient Dynamics"). Opels EcoFlex-Modelle sind
angekündigt, aber nicht verfügbar.
So ein bisschen Planbarkeit hilft allen. Vielleicht will der Opel-Boss
ja einfach wissen, wie die künftige Gesetzgebung aussieht, damit er
abschätzen kann, welche Investitionen sich lohnen, schließlich kann
auch
er jeden Euro nur einmal ausgeben.
Und auch die Hybrids und der Smart würden besser laufen, wenn die einst
angekündigten Verschärfungen eher eingetreten wären. Ich bin mir
nicht
sicher, ob Toyota mit dem Prius schon in der Gewinnzone ist. Smart hatte
auch viele Jahre große finanzielle Probleme.
Letzten Endes will Opel, wie jedes andere Unternehmen, nicht die Umwelt
retten, sondern erstmal überleben und wenn es gut läuft noch ein
bisschen Überschuss am Ende des Jahres erwirtschaften.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/55503/index.do
31.01.2007
"Der deutsche Autobauer Opel hat im Vorjahr erstmals seit sieben Jahren
einen operativen Gewinn verbucht."
Ralf
Autor: Ralf Koenig (2008-01-06 01:20:08)
Roland Mösl schrieb:
> "Ralf Koenig" schrieb im Newsbeitrag
> news:4780036a$0$9119$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net...
>> Roland Mösl schrieb:
>>> "Thorsten Weisert" schrieb im
Newsbeitrag
>>> news:1ia966o.aif05c1brc5eeN%tw@domain.invalid...
>>>> Forster: "Ich fordere die Verantwortlichen auf, sofort
einzugreifen und
>>>> zumindest die Kraftstoff-Steuern zu senken."
>>>
>>> Ist der debat?
>>>
>>> Weiß er denn nicht, daß gerade Opel die Lösung
aller Probleme
>>> auf der IAA 2007 präsentiert hat
>>> http://auto.pege.org/2007-iaa/opel-flextreme.htm
>>>
>>> Weiß er denn nicht, daß da sogar Kanzlerin Merkel
schon drinn
>>> gesessen hat
>>>
>>> http://politik.pege.org/2007-forum-d/angela-merkel-co2-auto.htm
>>
>> Er wird es wissen, schließlich steht er auf dem Foto direkt
daneben. ;-)
>
> Danke für die Zuordnung der Person
>
>>> der ja schon gierigst darauf wartet
>>
>> Wer wartet denn außer dir? Kannst du nicht schon mal
Vorbestellungen
>> einsammeln, wie das beim Tesla gemacht wurde?
>
> Beim Chevrolet Volt drehte man die Webseite für Vorbestelliungen
> ab, nachdem sich die Zahl einer halben Million genähert hat
Clever wäre es gewesen, dass die Leute gleich mal eine Anzahlung leisten
hätten müssen, z.B. als Anlage bei einer Chevrolet-Hausbank. Dann
wird
die Sache verbindlicher und Chevrolet bekommt einen preiswerten Kredit,
den sie für die Entwicklung einsetzen können. Quasi in Form einer
Anleihe. Als Sicherheit für die Gläubiger dienen dann ihre eigenen
Zahlungen für den bestellten Wagen.
Mit einer Mindesteinlage von $999 (oder auch z.B. $2011 als Commitment
für das Erfüllungsjahr) von jedem hätte man schon mal nahe 500
Millionen
Dollar (bzw. eine Milliarde), wenn denn wirklich jeder mitgemacht hätte.
Damit sollte man doch was machen können. Nur mal als Vergleich: 2006
hatte GM einen Verlust von knapp 2 Milliarden USD.
Und wenn Chevy nach eigenen Aussagen im ersten Jahr nur etwa 60000
Volts herstellen kann, dann kann man die ja nach Höhe der Anzahlungen
vergeben. So hat man gleich noch einen Anreiz, dass sich die Leute in
der Höhe ihrer Anzahlungen gegenseitig übertreffen.
Irgendwie müssen da die Autobauer, bzw. deren Hausbanken noch kreativer
werden. Hatte Loremo nicht so ein ähnliches Konzept?
Warten wir mal ab, wann das erste auf dem Volt Concept basierende
Serienfahrzeug kommt (aktuell schreibt
http://en.wikipedia.org/wiki/Chevy Volt "late
2010"). Aber schon im
Jahresbericht 2006 von GM steht: "The large lithium-ion battery
necessary to power the Volt could be ready for production beginning
between 2010 and 2012."
http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/40730/000095012407001502/k11916e10vk.htm#111
Aus meiner Sicht schon ein erster Hinweis, dass es wohl doch noch ein
Weilchen dauern wird, bis dein "NO PLUG NO DEAL" Wunsch bei Chevrolet
bzw. Opel in Reichweite rückt. Vielleicht schiebst du noch einen
Loremo-"Stinker" dazwischen, der soll aktuell ab 2009 in Serie gehen.
Für den waren mal 11000 EUR angesetzt, aktuell steht dort "< 15000
EUR".
Und dann warten wir mal, sich der Volt/flextreme-Serienwagen verkauft.
Vor allem, wenn das erste Mal die Elektronik spinnt und die Amis den
Hersteller auf Millionen Schadenersatz verklagen.
Ralf
Autor: Wolfgang Arhelger (2008-01-05 16:33:38)
On 5 Jan., 22:49, Ansgar Kursawe wrote:
> hobbypiloteur schrieb:
>
> [Opel Bashing]
>
> >> .... aber nichts f
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