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Bitte um Rat: Seltsames Autoangebot aus England
Autor: Werner Partner (2007-11-17 19:52:20)
Ich habe eine Bitte um Rat:
bei automobile.de wurde ein recht gutes, aber sehr preiswertes Auto
angeboten.
Bei nachfrage stellte sich folgendes heraus:
Der Besitzer gibt an, dass er nach England verzogen ist, und dass er das
Auto verkaufen möchte, weil er es in England wegen der Linkssteuerung
nur schlecht betrieben kann. Er sagt, dass er in deutschland gearbeitet
hat und nun eine neue Stelle in England hat.
Er ist nach eigener Aussage Slowene, spricht leidlich englisch - der
Akzent könnte tatsächlich slowenisch sein. Der E-Mail-Verkehr
läuft aber
über ein deutsches gmx-Konto
Den Verkauf stellt er sich folgendermaßen vor:
Er liefern den Wagen nach Deutschland, und zwar auf eigene Kosten. Doe
Spedition verlangt als Sicherheit einen gewissen Prozentsatz des
Preises, der wohl auf einem bestimmten Konto deponiert werden soll. Der
Betrag wird nicht angerührt, soll also nur als Sicherheit deponiert
werden.
Der Wagen darf 5 Tage lang überprüft werden auf technische
Mängel und
auch, ob die papiere in Ordnung sind. Wenn alles o.k. ist, wird bezahlt
und der Wagen ist evrkauft. Wenn der Wagen aus besitmmten gründen nciht
gekauft werden soll, wird er auf eigene Kosten zurück transportiert.
Es gibt offensichtlich bei der ganzen Geschichte kein Risiko außer dem
Sicherheitsbetrag, von dem ich noch nciht weiß, wie hoch er sien soll,
und wo er deponiert werden soll.
Gibt es Erfahrungen mit solchen Abwicklungen, und sind sie als seriös
einzustufen.
Danke für Tipps
Werner
--
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Dorothee & Werner Partner, 45699 Herten
http://www.sonoptikon.de
Autor: "André Kubitschek" (2007-11-17 20:00:30)
> Gibt es Erfahrungen mit solchen Abwicklungen
Tausende, wenn Du mal Google bemühst.
> und sind sie als seriös einzustufen?
So seriös wie die Hütchenspieler am Bahnhof. Die Details der Masche
mag ich
jetzt nicht (nochmals) erklären, findest Du alles über Google.
Der gesunde Menschenverstand sollte einen stutzig werden lassen, wenn ein
Fahrzeug zu 20% des Marktwertes verramscht wird. Leider greift die
Geiz-ist-geil-Mentalität immer weiter um sich, und die Aussicht auf ein
Schnäppchen bringt bei den meisten Menschen alle natürlichen
Hemmungen außer
Takt...
Gruß
André
Autor: "André Kubitschek" (2007-11-17 20:00:30)
Autor: "André Kubitschek" (2007-11-17 20:00:30)
> Gibt es Erfahrungen mit solchen Abwicklungen
Tausende, wenn Du mal Google bemühst.
> und sind sie als seriös einzustufen?
So seriös wie die Hütchenspieler am Bahnhof. Die Details der Masche
mag ich
jetzt nicht (nochmals) erklären, findest Du alles über Google.
Der gesunde Menschenverstand sollte einen stutzig werden lassen, wenn ein
Fahrzeug zu 20% des Marktwertes verramscht wird. Leider greift die
Geiz-ist-geil-Mentalität immer weiter um sich, und die Aussicht auf ein
Schnäppchen bringt bei den meisten Menschen alle natürlichen
Hemmungen außer
Takt...
Gruß
André
Autor: Werner Partner (2007-11-17 20:00:10)
André Kubitschek schrieb:
>> Gibt es Erfahrungen mit solchen Abwicklungen
>
> Tausende, wenn Du mal Google bemühst.
>
>> und sind sie als seriös einzustufen?
>
> So seriös wie die Hütchenspieler am Bahnhof. Die Details der
Masche mag ich
> jetzt nicht (nochmals) erklären, findest Du alles über Google.
>
>
> Der gesunde Menschenverstand sollte einen stutzig werden lassen, wenn ein
> Fahrzeug zu 20% des Marktwertes verramscht wird. Leider greift die
> Geiz-ist-geil-Mentalität immer weiter um sich, und die Aussicht auf
ein
> Schnäppchen bringt bei den meisten Menschen alle natürlichen
Hemmungen außer
> Takt...
das trifft sicherlich den Tatbestand ganz gut. Ich habe verständnis,
dass du dsas nciht ein 5. mal erklären willst, aber ich bin gaaaaaaanz
selten in der Auto-NG, deshalb wäre ich wenigstens dankbar für einen
Link zum Nachschauen.
Oder du bist so nett und erklärst es nochmal ganz kurz.
oder ist es einfach so:
ich bezahle die Sicherheit, z.B. 500 Euro - kein Auto - Geld wech.
Ist es so?
Grüße
Werner
--
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Dorothee & Werner Partner, 45699 Herten
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Autor: "Harald Hengel" (2007-11-17 20:53:52)
Werner Partner schrieb:
> Gibt es Erfahrungen mit solchen Abwicklungen, und sind sie als
seriös
> einzustufen.
Wer ist so blöd, transportiert ein Auto von GB nach D um dich 5 Tage
probefahren zu lassen?
Ich vermute, es geht darum dich um den Sicherheitsbetrag zu prellen.
Er könnte es auch einem deutschen Händler auf den Hof stellen und
dort
mit Bargeld von dannen zu ziehen, wenn er es wirklich günstig
verkaufen will.
Warum spricht er nicht etwas deutsch, wenn er vorher in D gearbeitet
hat?
Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
Autor: Werner Partner (2007-11-17 21:31:36)
Harald Hengel schrieb:
> Werner Partner schrieb:
>
>> Gibt es Erfahrungen mit solchen Abwicklungen, und sind sie als
> seriös
>> einzustufen.
>
> Wer ist so blöd, transportiert ein Auto von GB nach D um dich 5 Tage
> probefahren zu lassen?
> Ich vermute, es geht darum dich um den Sicherheitsbetrag zu prellen.
> Er könnte es auch einem deutschen Händler auf den Hof stellen
und dort
> mit Bargeld von dannen zu ziehen, wenn er es wirklich günstig
> verkaufen will.
> Warum spricht er nicht etwas deutsch, wenn er vorher in D gearbeitet
> hat?
Ich bedanke mich für die Hinweise, vor allemauch für die
Schnelligkeit.
ich denke, die Sache ist klar! Das Powerbook-Beispiel ist köstlich. Die
Geschichte ähnelt ein wenig der Africa-Connection.
Pfiffige Geschäftsidee: Wenn sich nur 20 leute für das gute und
preiswerte Auto interessieren, kommt schon ne Mnege rein.
ich denke, das interessante ist ja die individuelle Geschichte, die dazu
erzählt wird und die dem einen oder anderen Interessenten die Sache
wirklich glaubwürdeig machen kann.
Wie ist das eigentlich? Kann ich ein deutsches Auto eigentlich ohne
Probleme nach England mitnehmen und ohne weiteres mit Linkssteuerung
anmelden und fahren. Dass das so umständlich sei, war eines der
Hauptargumente, dass der "Verkäufer" für den beabsichtigten
verkauf
anführte.
Grüße
Werner
--
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Autor: "Thomas Kammerer" (2007-11-17 21:41:47)
Hallo André,
"André Kubitschek" schrieb im
Newsbeitrag
news:fhndfp$2s6$1@online.de...
> Der gesunde Menschenverstand sollte einen stutzig werden lassen, wenn ein
> Fahrzeug zu 20% des Marktwertes verramscht wird.
woher weisst du, dass es 20% sind?
*g*
Autor: Wolfgang May (2007-11-17 20:58:24)
Werner Partner wrote:
> Wie ist das eigentlich? Kann ich ein deutsches Auto eigentlich ohne
> Probleme nach England mitnehmen und ohne weiteres mit Linkssteuerung
> anmelden und fahren.
Ja. Jein. Zulassung erfordert diversen Administrativkram (da das
haeufiger vorkommt, ist es bei gaengigen Modellen aber kein Problem)
und ein paar Umbauten (man hat ja in D z.B. asymmetrisches
Scheinwerferlicht, das muss umgebaut werden - vgl die manchmal
angebrachten Abklebungen wenn britische Autos hier fahren). Mit
Linkslenker dort taeglich zu leben ist aber etwas haesslich (z.B. sind
Parkhaus-Ticketautomaten auf der falschen Seite, das Vorbeifahren an
haltenden Bussen oder Ueberholen von Lieferwagen/LKW ist stark
erschwert).
In meiner "Branche" wechseln oefters mal Leute fuer einige Zeit auf
die Insel, bzw. auch nach Irland - es wird eher empfohlen, sich dort
ein landesueblich gebautes Auto zuzulegen.
> Dass das so umständlich sei, war eines der
> Hauptargumente, dass der "Verkäufer" für den
beabsichtigten verkauf
> anführte.
Das Argument an sich ist plausibel.
Aber fuer unserioese Angebote nutzt man halt gerne auch mal plausible
Argumente.
Wolfgang
Autor: Dirk Schneider (2007-11-18 16:34:59)
Harald Hengel schrieb am 17.11.2007 20:53:
> Warum spricht er nicht etwas deutsch, wenn er vorher in D gearbeitet
> hat?
Naja, ich kenne auch einige von diesen slowenischen Gastarbeitern, die
arbeiten seit Jahren hier (mit eigenen Autos mit slowenischen
Nummernschildern), die können auch nur - so gerade verständlich, aber
auch nur wenn man weiß, was sie wollen - "Taag",
"Bittä Kastä Birrr" und
"Wiedärrrsän".
Gruß Dirk.
--
Autobahn geht gar nicht!
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