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Empfehlung =?iso-8859-15?Fahrrad(dach)träger


Autor: Ulrich Gehauf (2006-06-22 11:46:36)

Namd,

Weil das Radfahren daheim ja auf Dauer fürchterlich langweilig wird (recht
schnell hat man da die potentiellen Strecken abgefahren), möcht ich nun mit
dem Auto in neue Gefilde vordringen. Dazu soll der Drahtesel aufs Autodach
geschnalllt werden. Zum neuen Auto auch gleich einen passenden Grundträger
mitbestellt...

Nur, was montier ich jetzt am besten auf den Grundträger. Der fahrbare
Untersatz fürs Rad ist ein Renault Scenic, also ein etwas höheres Auto, das
sollte vielleicht bei den von mir erwarteten Vorschlägen erwähnt werden.
Also bitte nicht unbedingt was, wo ich dann zum Rad draufmontieren ne
Leiter ans Auto stellen muß.

Bei Google kam mir nur die Erkenntnis, dass es Träger zwischen 12,95¤ und
und gut 100¤ gibt. Inwieweit unterscheiden sich denn die Angebote auf dem
Markt nicht nur vom Preis, und wenn jemand schon einen Träger hat: worauf
sollte man beim Kauf achten, was sollte man berücksichtigen?

Gruß
Uli

Autor: Ulrich Gehauf (2006-06-22 12:28:05)

Am Thu, 22 Jun 2006 12:02:46 +0200 schrieb Jens Tönsing:

> Am Thu, 22 Jun 2006 11:46:36 +0200 schrieb Ulrich Gehauf:
>
> Auf dem Dach ist für den Spritverbrauch warscheinlich die schlechteste
> Stelle. Besser wäre vielleicht ein Heckträger.

Ich weiß... aber das soll ja auch keine Dauerlösung sein, sondern nur für
den Wochenendausflug montiert werden.

Und mit Heckträgern hatte ich bereits ein unglückliches Erlebnis. Da hats
mir bei 140 auf der Autobahn doch glatt mal einen Drahtesel aus der
Halteklammer gerissen. Zum Glück ist der untere Träger nur abgeknickt und
nicht abgebrochen, so dass ich das Rad dann hinter mir her schleifte und es
sich nicht im Verkehr "verselbstständigt" hat. Nach Einbau eines neuen
Lenkers und neuen Sattels (hats beide bös abgeschliffen) konnte ich
wenigstens das Fahrrad wieder verwenden.
Deswegen möchte ich jetzt mal mein Glück mit der strömungstechnisch
geschickteren Längsanordnung probieren, statt der doch arg windfangenden
Queranordnung.

>> Der fahrbare
>> Untersatz fürs Rad ist ein Renault Scenic, also ein etwas höheres Auto, das
>> sollte vielleicht bei den von mir erwarteten Vorschlägen erwähnt werden.
>
> Für die Scenic gibt es auch einen Innenträger. Dabei wird der hintere
> mittlere Sitz gegen einen entsprechenden Träger ausgetauscht. Allerdings
> muss dafür das Vorderrad demontiert werden.

Hatte ich auch schon mal gehört... allerdings wirds mit 2 Rädern eng... und
ein Kinderwagen/Radanhänger sollte auch noch mit rein. Und die Betreuung
des Nachwuchses (8 Monate) durch die Speichen des Fahrrads ist auch eher
suboptimal (Mama auf der einen Seite, dann das Fahrrad, Töchterchen auf der
anderen Seite)

Also kommt der Drahtesel aufs Dach.

Gruß
Uli

Autor: Ulrich Gehauf (2006-06-22 12:28:05)


Autor: Ulrich Gehauf (2006-06-22 12:28:05)

Am Thu, 22 Jun 2006 12:02:46 +0200 schrieb Jens Tönsing:

> Am Thu, 22 Jun 2006 11:46:36 +0200 schrieb Ulrich Gehauf:
>
> Auf dem Dach ist für den Spritverbrauch warscheinlich die schlechteste
> Stelle. Besser wäre vielleicht ein Heckträger.

Ich weiß... aber das soll ja auch keine Dauerlösung sein, sondern nur für
den Wochenendausflug montiert werden.

Und mit Heckträgern hatte ich bereits ein unglückliches Erlebnis. Da hats
mir bei 140 auf der Autobahn doch glatt mal einen Drahtesel aus der
Halteklammer gerissen. Zum Glück ist der untere Träger nur abgeknickt und
nicht abgebrochen, so dass ich das Rad dann hinter mir her schleifte und es
sich nicht im Verkehr "verselbstständigt" hat. Nach Einbau eines neuen
Lenkers und neuen Sattels (hats beide bös abgeschliffen) konnte ich
wenigstens das Fahrrad wieder verwenden.
Deswegen möchte ich jetzt mal mein Glück mit der strömungstechnisch
geschickteren Längsanordnung probieren, statt der doch arg windfangenden
Queranordnung.

>> Der fahrbare
>> Untersatz fürs Rad ist ein Renault Scenic, also ein etwas höheres Auto, das
>> sollte vielleicht bei den von mir erwarteten Vorschlägen erwähnt werden.
>
> Für die Scenic gibt es auch einen Innenträger. Dabei wird der hintere
> mittlere Sitz gegen einen entsprechenden Träger ausgetauscht. Allerdings
> muss dafür das Vorderrad demontiert werden.

Hatte ich auch schon mal gehört... allerdings wirds mit 2 Rädern eng... und
ein Kinderwagen/Radanhänger sollte auch noch mit rein. Und die Betreuung
des Nachwuchses (8 Monate) durch die Speichen des Fahrrads ist auch eher
suboptimal (Mama auf der einen Seite, dann das Fahrrad, Töchterchen auf der
anderen Seite)

Also kommt der Drahtesel aufs Dach.

Gruß
Uli

Autor: Frank Kemper (2006-06-22 12:58:43)

Ulrich Gehauf haute in die Tasten:

> Deswegen möchte ich jetzt mal mein Glück mit der
> strömungstechnisch geschickteren Längsanordnung probieren, statt
> der doch arg windfangenden Queranordnung.
>

Die sicherste Methhode ist ein Heckträger auf einer Anhängerkupplung,
das ist allerdings - wenn Du noch keine Kupplung hast - auch die
teuerste Variante. Die Dinger zum Hintendraufschnallen sind meines
Erachtens alle Murx, vor allem muss man ggfs. noch beachten, dass bei
französischen Autos manche Karosserieteile aus Plastik sind, da kommt
es dann nicht so gut, wenn irgendwelche Spanngurte mit Klammern an
irgendwelchen Kanten reißen. Außerdem siffen Fahrräder am Heck
ziemlich ein, vor allem wenn man einen rußenden Diesel fährt.

Was Dachgepäckträger angeht, wäre Thule meine Marke der Wahl, aber
ich hatte auch schon NoName-Teile, die ebefalls gehalten haben.
Einmal habe ich auf einem Parkplatz jemanden gesehen, der einen
Dachgepäckträger mit einer Schwenkgalgen-Mimik hatte. Da wurden die
Räder unten entriegelt und ließen sich anschließend seitlich vom Dach
schwenken. Weiß leider nicht, wer das Ding herstellt.

Frank

Autor: Ulrich Gehauf (2006-06-22 16:07:32)

Am 22 Jun 2006 12:58:43 GMT schrieb Frank Kemper:

> Ulrich Gehauf haute in die Tasten:
>
>> Deswegen möchte ich jetzt mal mein Glück mit der
>> strömungstechnisch geschickteren Längsanordnung probieren, statt
>> der doch arg windfangenden Queranordnung.
>>
>
> Die sicherste Methhode ist ein Heckträger auf einer Anhängerkupplung,
> das ist allerdings - wenn Du noch keine Kupplung hast - auch die
> teuerste Variante.

Hammwa nich, wollnwa nich ;-)

> Die Dinger zum Hintendraufschnallen sind meines
> Erachtens alle Murx,

So einer wars auch, der abgeflogen ist.

> vor allem muss man ggfs. noch beachten, dass bei
> französischen Autos manche Karosserieteile aus Plastik sind,

Kann ich nicht sagen... hatte ihn seinerzeit an einen Fiat Bravo geschnallt
(der wegen Tieferlegung keine Anhängerkupplung haben kann)

> Was Dachgepäckträger angeht, wäre Thule meine Marke der Wahl, aber

Und der abgeflogene Heckträger war exakt von dieser Marke :-( Deswegen ist
mein Vertrauen zu Thule ein wenig "eingeschränkt". Aber kann ja sein, dass
die ganz vernünftige Dachträger bauen.

> ich hatte auch schon NoName-Teile, die ebefalls gehalten haben.

Nur hätte ich dann irgendwie ein mulmiges Gefühl...

> Einmal habe ich auf einem Parkplatz jemanden gesehen, der einen
> Dachgepäckträger mit einer Schwenkgalgen-Mimik hatte. Da wurden die
> Räder unten entriegelt und ließen sich anschließend seitlich vom Dach
> schwenken. Weiß leider nicht, wer das Ding herstellt.

Sowas wäre natürlich gülden bei einem Auto, bei dem die Dachkannte auf
Kinnhöhe liegt ;-) Aber warscheinlich nicht zu bezahlen.

Gruß
Uli

Autor: Reinhard Karpowitz (2006-06-22 17:04:28)

Am Thu, 22 Jun 2006 11:46:36 +0200, schrieb Ulrich Gehauf
:


>dem Auto in neue Gefilde vordringen. Dazu soll der Drahtesel aufs Autodach
>geschnalllt werden. Zum neuen Auto auch gleich einen passenden Grundträger
>mitbestellt...
>
>Nur, was montier ich jetzt am besten auf den Grundträger. Der fahrbare
>Untersatz fürs Rad ist ein Renault Scenic, also ein etwas höheres Auto, das
>sollte vielleicht bei den von mir erwarteten Vorschlägen erwähnt werden.

Guck einfach bei Thule rein, da gibts Heckträger zum Anschnallen an
die Heckklappe. Stützt sich auch auf der Stoßstange ab.
Den hast du innerhalb weniger Minuten angebaut oder abgenommen.
Verwende ich seit Jahren und bin äußerst zufrieden, nachdem mir ein
Dackträger mal aus der Befestigung sprang.
R.

--
PS:
Wegen der leidigen Spamgeschichte bin ich hier über e-mail nicht erreichbar.
Antworten bitte ausschließlich in der jeweiligen Newsgroup.

Autor: "Alexander Wunderer" (2006-06-22 19:08:19)

"Ulrich Gehauf" schrieb im Newsbeitrag
news:1v3mwnsho6348.dlg@newsreader.a-cons.de...
> Namd,
>
> Weil das Radfahren daheim ja auf Dauer fürchterlich langweilig wird (recht
> schnell hat man da die potentiellen Strecken abgefahren), möcht ich nun
> mit
> dem Auto in neue Gefilde vordringen. Dazu soll der Drahtesel aufs Autodach
> geschnalllt werden. Zum neuen Auto auch gleich einen passenden Grundträger
> mitbestellt...
>
> Nur, was montier ich jetzt am besten auf den Grundträger. Der fahrbare
> Untersatz fürs Rad ist ein Renault Scenic, also ein etwas höheres Auto,
> das
> sollte vielleicht bei den von mir erwarteten Vorschlägen erwähnt werden.
> Also bitte nicht unbedingt was, wo ich dann zum Rad draufmontieren ne
> Leiter ans Auto stellen muß.
>
> Bei Google kam mir nur die Erkenntnis, dass es Träger zwischen 12,95¤ und
> und gut 100¤ gibt. Inwieweit unterscheiden sich denn die Angebote auf dem
> Markt nicht nur vom Preis, und wenn jemand schon einen Träger hat: worauf
> sollte man beim Kauf achten, was sollte man berücksichtigen?

http://www.thule.com/Thule/ProductPage 27868.aspx


Rad drauf und kann dann von unten gesichert werden. Geniale Technik!

Alexander

Autor: "Carsten Kress" (2006-06-23 07:10:52)

[...]

>> Die Dinger zum Hintendraufschnallen sind meines
>> Erachtens alle Murx,
>
> So einer wars auch, der abgeflogen ist.

[...]

>> Was Dachgepäckträger angeht, wäre Thule meine Marke der Wahl, aber
>
> Und der abgeflogene Heckträger war exakt von dieser Marke :-( Deswegen ist
> mein Vertrauen zu Thule ein wenig "eingeschränkt". Aber kann ja sein, dass
> die ganz vernünftige Dachträger bauen.

ähh, was war das denn für ein Thule-Heckträger?
So einer der nur mit 4 Gurten festgezurrt wird?
Dann schau dich mal bei den Paulchen Trägern um. Die werden oben an der
Heckklappe, bzw. Kofferraumklappe eingehakt und unten wird er ebenfalls über
Haken (per Schrauben) verspannt. Bevor der "abfliegt" macht ehr die ganze
Klappe einen abflug. Ich benutze so einen regelmässig seit 4 Jahren (ich bin
RTFler, also an jedem Wochenende min. einmal) an einem VAN.

>> Einmal habe ich auf einem Parkplatz jemanden gesehen, der einen
>> Dachgepäckträger mit einer Schwenkgalgen-Mimik hatte. Da wurden die
>> Räder unten entriegelt und ließen sich anschließend seitlich vom Dach
>> schwenken. Weiß leider nicht, wer das Ding herstellt.
>
> Sowas wäre natürlich gülden bei einem Auto, bei dem die Dachkannte auf
> Kinnhöhe liegt ;-) Aber warscheinlich nicht zu bezahlen.

Wobei ich hier nicht glaube dass das Fahrrad auf dem Boden stehen bleiben
kann, hier ist es wohl auch anzuheben da der Arm wohl nur für "normale"
Autos ausgelegt ist. Und ob es dann noch bequemer ist?!?
Also ich würde mir das (trotz ein Größe von 1,94m) nicht antun wollen ein
Rad auf einen VAN-Dach zu schnallen...

Gruss
Carsten

Autor: Frank Kemper (2006-06-23 06:30:42)

"carsten kress" haute in die Tasten:

> Wobei ich hier nicht glaube dass das Fahrrad auf dem Boden
> stehen bleiben kann, hier ist es wohl auch anzuheben da der Arm
> wohl nur für "normale" Autos ausgelegt ist. Und ob es dann noch
> bequemer ist?!?
>

Ich bin auch groß, aber ich glaube schon, dass diese Schwenkarie
gerade bei einem Van bequem wäre: Du musst so ein Fahrrad ja an drei
Punkten festmachen: Oben am Rahmen und unten an den Rädern. Dieses
Schwenkteil war auch an dem PKW, wo ich es gesehen habe (3er BMW)
nicht so ausgelegt, dass es das Rad bis an den Boden gesetzt hat. Man
hat den Ausleger ausgeschwenkt, das Rad am Rahmen dort eingehängt,
dann komplett hochgeschwenkt und die Räder festgeschnallt.

Ich würde dem OP dennoch dringend einen Heckträger ans Herz legen.
Die Stiftung Warentest hat die Dinger schon oft getestet und weiß,
welche was taugen. Ein Van mit Rädern drauf wäre mir zu hoch. Damit
kommt man in kein Parkhaus und an keinen McDrive;-)

Frank

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