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F: Halten modern Dieselmotoren =?ISO-8859-15?länger als =?ISO-8859-15?moderne Benziner?
Autor: das liest keiner@don-moto.at (Raoul Donschachner) (2006-02-24 10:45:16)
Marc Gerges wrote:
> Bei einem 3 Jahre alten von Garantie/Kulanz geschützten Wagen ist ein
> Ausfall der Einspritzpumpe zwar Ausdruck mangelhafter
> Qualitätssicherung, aber keinesfalls kapital. Bei einem 10 Jahre
> älteren Fahrzeug schon.
Kommt aufs Auto drauf an, so pauschal kann man das nicht sagen.
Vernünftige Autos <tm> können gar keinen so wilden Einzeldefekt
haben,
dass sie dadurch wertlos würden.
Raoul
--
==To e-mail me exchange das liest keiner with anything else==
Ill give up my Land Rover when you pry my cold dead fingers
from the steering wheel.
Autor: "Georg Kaiser" (2006-02-24 13:02:25)
"Johann H. Addicks"
schrieb
> Lothar Cezanne meinte am 23.02.06
> >Auf motor-talk.de meinte neulich einer, das wäre pille-palle;
sein
> >VW-AAZ (1,9 TD) würde afair über 6000 Touren drehen.
> Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, warum VAG seit 10 Jahren samt
> und
> sonders Motoren baut, die alle ihre Maximalleistung bei 4000 Umdrehungen
> entfalten.
>
> anschaut, dann scheint vor dem Hintergrund, dass da wirklich jemand
> versucht
> hat, mit Programmierkenntnissen des Steuergerätes ohne Rücksicht
auf
> Verluste
> das Maximum aus dem Motor herauszuholen, bei 4500 rpm wirklich "der
Arsch
> ab"
> zu sein.
Halli-Hallo,
ihr vergleicht Wirbelkammerdiesel mit TDI`S!
Das sind Haushohe Unterschide im Verbrennungsverlauf.
Der erste VW-1,5L Diesel hatte seine 50PS Nennleistung bei 5000Touren.
Wegen Russproblem wurde die Nennleistung beim 1,6er auf 54 bei 4800 verlegt.
Der AAZ ist auch ein Wirbelkammermotor und kann mit Änderungen im
Fliehkraftdrehzahlregler "locker">6000 Touren drehen.
Der Pölrallygolf der Salatölfahrer im fmso macht es vor:-))
Der Zündverzuug (1/1000 Sek) wir ja sowieso im Einspritzsystem mit
früheren
Einspritzbeginn ausgeglichen.
Bei den Direkteinspritzern schaut die Drehzahlgrenze bei verträglichen
Russwert ganz anders aus...
Gruß Schorsch
PS.: Das Einspritzumfeld beim modernen Diesel dürfte die Lebensdauer
begrenzen...
Beim Mercedes Vorkammer Sauger mit Reihen ESP schaute das ganz anders aus...
Autor: "Georg Kaiser" (2006-02-24 13:02:25)
Autor: "Georg Kaiser" (2006-02-24 13:02:25)
"Johann H. Addicks"
schrieb
> Lothar Cezanne meinte am 23.02.06
> >Auf motor-talk.de meinte neulich einer, das wäre pille-palle;
sein
> >VW-AAZ (1,9 TD) würde afair über 6000 Touren drehen.
> Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, warum VAG seit 10 Jahren samt
> und
> sonders Motoren baut, die alle ihre Maximalleistung bei 4000 Umdrehungen
> entfalten.
>
> anschaut, dann scheint vor dem Hintergrund, dass da wirklich jemand
> versucht
> hat, mit Programmierkenntnissen des Steuergerätes ohne Rücksicht
auf
> Verluste
> das Maximum aus dem Motor herauszuholen, bei 4500 rpm wirklich "der
Arsch
> ab"
> zu sein.
Halli-Hallo,
ihr vergleicht Wirbelkammerdiesel mit TDI`S!
Das sind Haushohe Unterschide im Verbrennungsverlauf.
Der erste VW-1,5L Diesel hatte seine 50PS Nennleistung bei 5000Touren.
Wegen Russproblem wurde die Nennleistung beim 1,6er auf 54 bei 4800 verlegt.
Der AAZ ist auch ein Wirbelkammermotor und kann mit Änderungen im
Fliehkraftdrehzahlregler "locker">6000 Touren drehen.
Der Pölrallygolf der Salatölfahrer im fmso macht es vor:-))
Der Zündverzuug (1/1000 Sek) wir ja sowieso im Einspritzsystem mit
früheren
Einspritzbeginn ausgeglichen.
Bei den Direkteinspritzern schaut die Drehzahlgrenze bei verträglichen
Russwert ganz anders aus...
Gruß Schorsch
PS.: Das Einspritzumfeld beim modernen Diesel dürfte die Lebensdauer
begrenzen...
Beim Mercedes Vorkammer Sauger mit Reihen ESP schaute das ganz anders aus...
Autor: Ansgar Kursawe (2006-02-24 14:34:47)
Lothar Cezanne schrieb:
> Das begrenzende
> Element seien die Spritpumpen, die nicht genug des (höher viskosen
als
> Benzin) Kraftstoffes liefern können. Meinungen hierzu?
Ja. Im turbulenten Flow ist die Viskosität NICHT so sehr
durchflußbegrenzend, da machts eher die Menge (Gegendruck geht etwa im
Quadrat des Volumenstroms hoch, aber mit weniger als der Wurzel der
Viskosität). Das sagt zumindest mein Fludik-Rechenprogramm für
Rohrleitungen. FEMLab oder Fluent hab ich leider nicht und eben mal ne
Einspritzdüse modellieren ist auch etwas aufwändig ;-)
/Ansgar
Autor: "Tobias Richter" (2006-02-24 18:53:46)
"Michael Hagen" schrieb:
> > für Vielfahrer lohnt es sich, trotz der höheren
Anschauffungskosten,
und
> > der höheren Steuern, einen Diesel anzuschaffen. Weil:
> > 1) Man beim Diesel ordentlich Sprit-Kosten spart
>
> ...die man durch teurere Reperaturen (ich sag nur Zahnriemen, z.B.)
wieder
> in die Werkstatt trägt...
diesel bedingt noch lange keinen Zahnriemen. Das ein aufgeladener diesel
zwangsläufig einen Turbo hat, der auch mal kaputt gehen kann leuchtet
ein. Der Umkehrschluß aber, dass beim benziner keine Teile in
Motornähe
vorhanden sind, die man entweder sowieso regelmäßig wechseln
muß oder
die teuer sind, wenn sie kaputt gehen, ist nicht zulässig.
> > 2) Dieselmotoren viel länger halten
>
> Der Motorblock ansich hält auch heute noch bei entsprechender
Wartung
> sicherlich länger als die Karre selber, aaaber diese ganzen Gimmicks
> drummherum: Turbolader, Einspritzpumpen, PD-Elemente, komplizierte
> Elektronik, etc.
> Wenn da mal was kaput geht, gute Nacht!
Von den am Markt befindlichen aktuellen Systemen werden die PD Lösungen
als sehr langlebig angesehen.
Mit den diversen common rail Lösungen sieht es anders aus.
> -Mercedes Benz D220, 16 Jahre, 480tkm, NULL Reperaturen wegen
> Motorproblemen.
> -VW Polo 86C(Benziner), 14 Jahre, 370tkm, nur Kleinkramreperaturen.
> Beide am TÜV gestorben. :-(
... und sowas will heute keiner mehr fahren.
Der 220D war bei 130kmh am Ende und der nackte Polo war nett, aber mehr
nicht.
An den Kisten war eben einfach nicht dran, was kaputt gehen konnte und
wenn doch dann war finito.
Auch damals gab es Motorschäden, die zum Exitus führten.
--
CU Tobias
Ich muss weg.
Autor: "Johann H. Addicks" (2006-02-25 03:11:00)
Georg Kaiser meinte am 24.02.06
zum Thema "Re: F: Halten modern Dieselmotoren länger... nein.":
>ihr vergleicht Wirbelkammerdiesel mit TDI`S!
>Das sind haushohe Unterschide im Verbrennungsverlauf.
Was den vom OP angesprochenen Lebensdauervergleich angeht:
Ich vermute, dass man bei einem "modernen" Diesel schneller in den
Bereich
wirtschaftlicher Totalschäden kommt als bei Benzinern.
Einem Benzinmotor droht nach meiner Erfahrung nur Undichtigkeit von
Zylinderkopfdichtung oder Ölpumpe/Wanne. Oder vom porösen
Wasserschlauch, der
dann als Folgeschaden von Wasserpumpenversagen und Spar-Reparatur den
Motorblock...
Sind alles "billige" Pannen, wenn gleich richtig repariert wird.
Bei den Dieseln gibts neben Turboladerschäden, Druckschläuchen,
Zahnriemen,
Einspritzdüsen und Einspritzpumpen das Risiko der Fehlbetankung
(Eigenverschulden, aber leider nicht selten.)
Tut alles wirklich weh, wenns kaputtgeht.
-jha- id 0x8fce1185 at the usual places.
--
"Zum Regieren brauche ich nur BILD, BamS und Glotze." (Gerhard
Schröder)
Autor: "Marc Gerges" (2006-02-25 01:05:33)
Raoul --
Raoul Donschachner wrote:
> Kommt aufs Auto drauf an, so pauschal kann man das nicht sagen.
> Vern
Autor: Leif Saxx (2006-02-25 10:59:36)
Andreas Menge wrote:
> Wie Frank schon geschrieben hat, die Zeiten kapitaler Motorschäden
sind
> heute weitestgehend vorbei.
Das Problem bei den "Kapitalen" Motorschäden ist nicht, dass sie
nicht reparabel wären, sondern dass es nicht mehr bezahlbar ist,
sie zu reparieren.
Autor: "Michael Hagen" (2006-02-26 03:31:16)
"Kai Tönnies" schrieb:
> Die Teile werden doch auf eine gemeinsame Lebensdaeuer konstruiert.
Wie kommt es dann, dass bei allem mir bekannten TDI Fahrern schon mindestens
einmal der Turbo kaputt war?
Von defekten AGR?s und Luftmengen/massenmesser mal ganz zu schweigen.
Gruß
Micha
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