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Genauigkeit von GPS bei der Geschwindigkeitsmessung
Autor: Gerald Oppen (2006-01-13 21:20:23)
Andreas Wenzel schrieb:
> Gerald Oppen wrote:
>
>>
>> [...] dazu kommt noch der Reifendruck und ein paar andere Faktoren
[...]
>
>
> Wieso denn der Druck? Wie kann denn der Reifendruck den Abrollumfang
> verändern?
Ich meine den Luftdruck im Reifen, nicht den Druck der Reifen auf die
Strasse!
Gerald
Autor: Roland Damm (2006-01-14 13:26:43)
Moin,
Ursula Schuepbach hat geschrieben:
>> Die Frage ist, sind die km Steine wirklich sehr genau
>> gesetzt?
>
> Gute Frage.
Hier in der Gegend wo auf der A7 das Schild steht "Echte 1000m"
sollte man sich drauf verlassen können :-)
CU Rollo
Autor: Roland Damm (2006-01-14 13:26:43)
Autor: Roland Damm (2006-01-14 13:26:43)
Moin,
Ursula Schuepbach hat geschrieben:
>> Die Frage ist, sind die km Steine wirklich sehr genau
>> gesetzt?
>
> Gute Frage.
Hier in der Gegend wo auf der A7 das Schild steht "Echte 1000m"
sollte man sich drauf verlassen können :-)
CU Rollo
Autor: Ernst-Peter Nawothnig (2006-01-14 15:23:16)
Gerald Oppen schrieb:
>
>
> Ernst-Peter Nawothnig schrieb:
>
>
>>
>> An der Autobahn stehen Kilometermarken alle 500 Meter. Mit Stoppuhr
>> und Taschenrechner geht die Kalibrierung hervorragend.
>> Ernst-Peter
>
> Vergiss es.. um eine brauchbare Genauigkeit zu bekommen musst Du das
> über ein paar - sinnvoll sind z.b. 10km machen. Du wirst aber
> Schwierigkeiten haben über so eine lange Strecke hinreichend genau
die
> Geschwindigkeit zu halten, abgesehen davon dass geeignete und
> entsprechend leere Strecken in D selten zu finden sind.
Ich kriegs hin. Ab 1 km Strecke, die natürlich für die konstante
Geschwindigkeit enigermaßen frei sein muss, streuen die Werte minimal.
Genauigkeitsfanatiker können mehrere Messungen machen und mitteln. Und
wer alleine überfordert ist, teilt sich die Arbeit mit dem Beifahrer.
Ernst-Peter
Autor: traeger@w0l000033g5025368-3.de (Gerhard Traeger) (2006-01-15 18:44:00)
René schrieb:
> Bygvir Melkerson wrote:
>> Roland Mösl wrote:
>>
>>> Die Frage ist, sind die km Steine wirklich sehr genau
>>> gesetzt?
>>
>> Das könntest du mit dem km-Zähler deines Tachos
überprüfen: Einfach
>> die Nullstelltaste drücken wenn du vorbeifährst!
> Zirkelschluss. Man überprüft dann die Genauigkeit der
Autoinstrumente
> mit Hilfe der Autoinstrumente. Spielen Sie auch nächste Woche wieder
> mit!
Du befürchtest also einen merklichen Einfluss von Schwankungen im
Reifenschlupf oder im Übersetzungsverhältnis des
Kilometerzählers
im Orts-Zeit-Raum der Testfahrt, welcher die Verifikation der
These äquidistanter km-Steine verunmöglicht?
Faszinierend!
Ob soviel physikalischen Detailwissens stark beeindruckt,
Gerhard.
Autor: Ralf Callenberg (2006-01-15 19:21:34)
Gerhard Traeger wrote:
> René schrieb:
>
>
>>Bygvir Melkerson wrote:
>>
>>>Roland Mösl wrote:
>>>
>>>
>>>>Die Frage ist, sind die km Steine wirklich sehr genau
>>>>gesetzt?
>>>
>>>Das könntest du mit dem km-Zähler deines Tachos
überprüfen: Einfach
>>>die Nullstelltaste drücken wenn du vorbeifährst!
>
>
>>Zirkelschluss. Man überprüft dann die Genauigkeit der
Autoinstrumente
>>mit Hilfe der Autoinstrumente. Spielen Sie auch nächste Woche
wieder
>>mit!
>
>
> Du befürchtest also einen merklichen Einfluss von Schwankungen im
> Reifenschlupf oder im Übersetzungsverhältnis des
Kilometerzählers
> im Orts-Zeit-Raum der Testfahrt, welcher die Verifikation der
> These äquidistanter km-Steine verunmöglicht?
>
> Faszinierend!
>
> Ob soviel physikalischen Detailwissens stark beeindruckt,
Wieso physikalisches Detailwissen? Ausgangsproblem: man will den Tacho
überprüfen. Lösungsvorschlag: Kilometersteine. Problem:
Überprüfung ob
die auch wirklich 1 km auseinander stehen. Lösung: man überprüfe
dies
mit dem Kilometerzähler - der üblicherweise auf dieselben Daten wie
der
Tacho zurückgreift, den man ja eigentlich überpüfen will. Das
ist
zumindest dubios - auch ohne faszinierendes physikalisches Detailwissen.
Gruß,
Ralf
Autor: Wolfgang Mederle (2006-01-15 19:55:50)
Es schrieb Ralf Callenberg:
> Wieso physikalisches Detailwissen? Ausgangsproblem: man will den Tacho
> überprüfen. Lösungsvorschlag: Kilometersteine. Problem:
Überprüfung ob
> die auch wirklich 1 km auseinander stehen. Lösung: man
überprüfe dies
> mit dem Kilometerzähler - der üblicherweise auf dieselben Daten
wie
> der Tacho zurückgreift, den man ja eigentlich überpüfen
will. Das ist
> zumindest dubios - auch ohne faszinierendes physikalisches
> Detailwissen.
Wenn er gleichmäßig falshc mißt, wovon man ausgehen kann, kann
man damit
trotzdem feststellen, ob die Kilometersteine ungleichmäßig
aufgestellt
sind, was immerhin schon darauf hindeuten würde, daß man sie nicht
brauchen kann, um den Tacho zu überprüfen.
Fup.
--
Wolfgang Mederle ICQ# 1435333 <URL:http://www.mederle.de/>
jungleoutthere@mac.com <URL:http://homepage.mac.com/madearl/>
American Motors: <URL:http://www.american-motors.de/>
Autor: "René" (2006-01-15 19:24:43)
Gerhard Traeger wrote:
> Du befürchtest also einen merklichen Einfluss von Schwankungen im
> Reifenschlupf oder im Übersetzungsverhältnis des
Kilometerzählers
> im Orts-Zeit-Raum der Testfahrt, welcher die Verifikation der
> These äquidistanter km-Steine verunmöglicht?
> Faszinierend!
> Ob soviel physikalischen Detailwissens stark beeindruckt,
Was hat das mit physikalischem Detailwissen zu tun? Es ging darum, die
Genauigkeit des Instruments zu überprüfen. Und das testet man wohl
besser mit einem /anderen/ Instrument, statt demselben. Sonst bewegt man
sich in den Bereich "Die Bibel hat recht. Das steht so in der Bibel."
Autor: Andreas Wenzel (2006-01-15 22:34:02)
Thomas Schäfer wrote:
> Niedrigerer Druck: weniger Abrollumfang, mehr Schlupf.
> Lass an Deinem Radl mal die Luft raus und Du wirst sehen,
> wie der Reifen an der Aufstandsfläche zusammengedrückt wird
> und der Abstand zwischen Radnabe und Fahrbahn sinkt.
> So als ob Du einen kleineren Reifen hättest bzw. fast auf der Felge
fährst.
Dann ist das Rad aber auch nicht mehr rund und Umfang = d*pi gilt
deshalb nicht mehr. Die Lauffläche wird ja nicht kürzer
(Stahlarmierung!) weil etwas Luft abgelassen wird.
Gruß,
Andreas
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