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Genauigkeit von GPS bei der Geschwindigkeitsmessung


Autor: Nico Hoffmann (2006-01-12 11:57:10)

Hallo,

ich möchte die Genauigkeit eines PDA-Navigationssystems (Falk
Navigator auf einem Typhoon PDA mit integiertem GPS-Empfänger)
abschätzen.
Es geht mir dabei ausnahmsweise nicht um die Positionierung, sondern
um die Geschwindigkeit, die vom PDA angezeigt wird.

Im Netz habe ich eine Genauigkeit (2d) bei der Positionsbestimmung von
ca 3-5m gefunden (das kann ich mit dem Gerät nachvollziehen). Die
Satelliten-Atomuhren liegen wohl im Bereich 1 Sekunde Abweichung in 3
Millionen Jahren.
Das hilft mir aber nicht wirklich weiter, weil ich das nicht ohne
weiteres in eine Angabe zur Geschwindigkeit umrechnen kann.
(Für Garmin-Geräte habe ich immerhin einen Geschwindigkeitsfehler von
ca 0,05 m/s gefunden.)

Der Hintergrund der Sache ist, dass ich die Voreilung des Tachos in
meinem Auto bestimmten möchte. Das ist per GPS natürlich nur dann
sinnvoll möglich, wenn dessen Genauigkeit deutlich besser als die
eines KFZ-Tachos ist. GGf. würde als eine Hausnummer schon
ausreichen.

(Xpost, bitte Fup selbst setzen!)

N.
--
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############ Pst! Hier wird gerade eine neue Signatur gezeugt. ############
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Autor: Robert Gruener (2006-01-12 13:09:03)

Nico Hoffmann wrote:

> (F

Autor: Robert Gruener (2006-01-12 13:09:03)


Autor: Robert Gruener (2006-01-12 13:09:03)

Nico Hoffmann wrote:

> (F

Autor: Michael Dahms (2006-01-12 13:15:06)

Nico Hoffmann wrote:
>
> ich möchte die Genauigkeit eines PDA-Navigationssystems (Falk
> Navigator auf einem Typhoon PDA mit integiertem GPS-Empfänger)
> abschätzen.

> (Xpost, bitte Fup selbst setzen!)

Warum, die Gruppe, wo das Thema wirklich ontopic ist, nicht nutzt,
verstehe ich nicht.

Michael Dahms

fup2 de.alt.technik.gps

> Es geht mir dabei ausnahmsweise nicht um die Positionierung, sondern
> um die Geschwindigkeit, die vom PDA angezeigt wird.
>
> Im Netz habe ich eine Genauigkeit (2d) bei der Positionsbestimmung von
> ca 3-5m gefunden (das kann ich mit dem Gerät nachvollziehen). Die
> Satelliten-Atomuhren liegen wohl im Bereich 1 Sekunde Abweichung in 3
> Millionen Jahren.
> Das hilft mir aber nicht wirklich weiter, weil ich das nicht ohne
> weiteres in eine Angabe zur Geschwindigkeit umrechnen kann.
> (Für Garmin-Geräte habe ich immerhin einen Geschwindigkeitsfehler von
> ca 0,05 m/s gefunden.)
>
> Der Hintergrund der Sache ist, dass ich die Voreilung des Tachos in
> meinem Auto bestimmten möchte. Das ist per GPS natürlich nur dann
> sinnvoll möglich, wenn dessen Genauigkeit deutlich besser als die
> eines KFZ-Tachos ist. GGf. würde als eine Hausnummer schon
> ausreichen.

Autor: "René" (2006-01-12 14:30:57)

Nico Hoffmann wrote:
> ich möchte die Genauigkeit eines PDA-Navigationssystems (Falk
> Navigator auf einem Typhoon PDA mit integiertem GPS-Empfänger)
> abschätzen.
> (Für Garmin-Geräte habe ich immerhin einen Geschwindigkeitsfehler von
> ca 0,05 m/s gefunden.)

Und? Das ist genau als jeder Tacho.

> Der Hintergrund der Sache ist, dass ich die Voreilung des Tachos in
> meinem Auto bestimmten möchte. Das ist per GPS natürlich nur dann
> sinnvoll möglich, wenn dessen Genauigkeit deutlich besser als die
> eines KFZ-Tachos ist. GGf. würde als eine Hausnummer schon
> ausreichen.


Ne flache, freie Strecke aussuchen. Flach, weil das Gerät sich sonst von
steil ansteigenden oder abfallenden Straßen verwirren ließe. (Vom All
aus gesehen bewegst du dich nicht vom Fleck --für diese Übung--, wenn du
hundert Meter in die Tiefe fällst.) Freie Strecke, so daß du deine
Geschwindigkeit lt. Tacho konstant halten kannst, und damit es nicht
allzu gefährlich wird, während der Fahrt mit Elektronik zu spielen ;).
Ein paar Sekunden reichen jeweils. Dann vergleichst du einfach die
Geschw. lt Tacho mit der vom GPS angezeigten bei bestimmten Markierungen
wie 30, 50, 100, 130 km/h, und siehst, wie stark der Tacho von der vom
GPS angezeigten, tatsächlichenGeschwindigkeit abweicht.

> Für Garmin-Geräte habe ich immerhin einen Geschwindigkeitsfehler von
> ca 0,05 m/s gefunden

Das heißt die Geschwindigkeit des GPS, plus/minus ca. 0.18 km/h. Mit der
Abweichung kann man wohl problemlos leben.
Ich hab meinen Tacho mittels GPS "geeicht", d.h. die angezeigte
Geschwindigket ist auf Tacho und GPS die gleiche.

Autor: "Thomas Schäfer" (2006-01-12 15:49:43)

"Nico Hoffmann" schrieb

> (Für Garmin-Geräte habe ich immerhin einen Geschwindigkeitsfehler von
> ca 0,05 m/s gefunden.)

Die aber nur bei guten Empfangsbedinungen und
gleichförmiger Bewegung gilt.
Reflexionen z.B. an Brücken oder Hochhäusern können
schlichtweg unsinnige Werte ergeben.
Die Garmins benutzen dafür keine Position/Zeit Berechnung,
sondern die Phasenverschiebung des Trägersignals.

Ich würde einfach mal annehmen, das GPS zeige die exakte
Geschwindigkeit an.
Habe übrigens nebst dem Streetpilot von Garmin auch ein
Handgerät: Die beiden verstehen sich prima und liegen bei der
Geschwindigkeit meist nur in der Nachkommastelle auseinander.
Da die nur im Sekundentakt aktualisieren (und kaum jemals
genau gleichzeitig), ist es schon schwierig, die Geschwindigkeit
des Fzgs entsprechend exakt zu halten.

MfG

Thomas

Autor: "Heinrich Pfeifer" (2006-01-12 16:36:01)

"Thomas Schäfer" schrieb im Newsbeitrag
news:dq5q46$819$1@ginkgo.she.de...
> "Nico Hoffmann" schrieb
>
>> (Für Garmin-Geräte habe ich immerhin einen Geschwindigkeitsfehler von
>> ca 0,05 m/s gefunden.)
>
> Die aber nur bei guten Empfangsbedinungen und
> gleichförmiger Bewegung gilt.
> Reflexionen z.B. an Brücken oder Hochhäusern können
> schlichtweg unsinnige Werte ergeben.


richtig, aber wenn er die Geschwindigkeit über einen vernünftigen Zeitraum
hinweg (sagen wir mal über 15 Sekunden) konstant ausgibt, dass kannst du
solche Fehler ausschließen. Derartige Signalreflexionen treten nur
kurzzeitig bzw. nicht über eine längere Strecke auf.

--

Heinrich
http://www.gartrip.de
mail: new<at>gartrip.de

Autor: Gerald Oppen (2006-01-13 00:51:19)

René schrieb:

> Das heißt die Geschwindigkeit des GPS, plus/minus ca. 0.18 km/h. Mit der
> Abweichung kann man wohl problemlos leben.
> Ich hab meinen Tacho mittels GPS "geeicht", d.h. die angezeigte

Bist Du eine Amtsperson? Sonst heisst das kalibrieren!
> Geschwindigket ist auf Tacho und GPS die gleiche.

Du denkst aber auch daran dass der Unterschied zwischen neuen und
abgefahrenen Reifen 2% in der Tachoanzeige ausmachen können, dazu kommt
noch der Reifendruck und ein paar andere Faktoren... Solltest also öfter
mal nachkontrollieren wenn Du Deiner Kalibrierung auch vertrauen willst...

Gerald

Autor: Ernst-Peter Nawothnig (2006-01-13 01:00:06)

Nico Hoffmann schrieb:

> Der Hintergrund der Sache ist, dass ich die Voreilung des Tachos in
> meinem Auto bestimmten möchte. Das ist per GPS natürlich nur dann
> sinnvoll möglich, wenn dessen Genauigkeit deutlich besser als die
> eines KFZ-Tachos ist. GGf. würde als eine Hausnummer schon
> ausreichen.

An der Autobahn stehen Kilometermarken alle 500 Meter. Mit Stoppuhr und
Taschenrechner geht die Kalibrierung hervorragend.
Ernst-Peter

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