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BMW 523i - unbenutzbar bei Schnee?


Autor: Hauke Hagenhoff (2005-12-30 03:22:10)

Bj

Autor: Laurent Wirmer (2005-12-30 09:09:46)

Am Fri, 30 Dec 2005 02:14:03 +0100 schrieb Hauke Hagenhoff:
>
> Gut, dann wird er als Sportcoupe benutzt. Dann müsste man aber am Design
> mäkeln, daß das Heck zu kantig ist und sanfter abfallen könnte. Die
> hinteren Türen sind dann auch überflüssig, für Notsitze reichen auch
> umklappbare Sitze vorne.

Das ist ja nun Geschmackssache. Mir gefallen 2-Türer z.B. überhaupt
nicht, weil diese furchtbar langen Türen beim Ein-/ Aussteigen in engen
Parklücken sehr stören.

> Der BMW 5er (und 3er) ist aber ein Fall für sich: Verkauft als
> Limousinen sind sie eigentlich nach 90% ihrer Eigenschaften Coupes, als
> solche aber nicht schnittig genug gestaltet.

Es *sind* Limousinen (5-Türer ohne Fließheck und kein Kombi). Wieviel
Platz sie bieten ist eine andere Geschichte, aber da hat jeder andere
Vorlieben. Ein Coupé ist jedenfalls nochmal etwas ganz anderes. Du musst
ja keinen 3er oder 5er kaufen.

--
Grüße Laurent Wirmer

This posting is a natural product. The slight variations in
spelling and grammar enhance its individual character and
beauty and in no way are to be considered flaws or defects.

Autor: Laurent Wirmer (2005-12-30 09:09:46)


Autor: Laurent Wirmer (2005-12-30 09:09:46)

Am Fri, 30 Dec 2005 02:14:03 +0100 schrieb Hauke Hagenhoff:
>
> Gut, dann wird er als Sportcoupe benutzt. Dann müsste man aber am Design
> mäkeln, daß das Heck zu kantig ist und sanfter abfallen könnte. Die
> hinteren Türen sind dann auch überflüssig, für Notsitze reichen auch
> umklappbare Sitze vorne.

Das ist ja nun Geschmackssache. Mir gefallen 2-Türer z.B. überhaupt
nicht, weil diese furchtbar langen Türen beim Ein-/ Aussteigen in engen
Parklücken sehr stören.

> Der BMW 5er (und 3er) ist aber ein Fall für sich: Verkauft als
> Limousinen sind sie eigentlich nach 90% ihrer Eigenschaften Coupes, als
> solche aber nicht schnittig genug gestaltet.

Es *sind* Limousinen (5-Türer ohne Fließheck und kein Kombi). Wieviel
Platz sie bieten ist eine andere Geschichte, aber da hat jeder andere
Vorlieben. Ein Coupé ist jedenfalls nochmal etwas ganz anderes. Du musst
ja keinen 3er oder 5er kaufen.

--
Grüße Laurent Wirmer

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Autor: Ulrich Mindrup (2005-12-30 09:37:22)

Stefan Barnikow schrieb:

>
> Würde man mit Allwetterreifen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen?
> Hab ich letztens auf einem Mietwagen gesehen.

"Allwetterreifen" ist in meinen Augen ein vom Marketing geprägter
Begriff. Wichtig sind die Eigenschaften des Reifens bei winterlichen
Straßenverhältnissen.

Ich selbst habe vor längerer Zeit einmal den direkten Vergleich zwischen
Sommer- und "Ganzjahresreifen" gehabt. Ein Ford Sierra 2,0 DOHC war mit
Goodyear-Sommerreifen schlichtweg unfahrbar, sobald auch nur einige
Milimeter Schnee lagen. Das gleiche Fahrzeug mit Goodyear Vector bereift
ließ sich im Flachland auch bei winterlichen Straßenverhältnissen
relativ problemlos bewegen. Nachteilig war allerdings der vermutlich auf
die weiche Gummimischung zurückzuführende relativ schnelle Verschleiß
der Reifen.

Das ganze liegt allerdings schon länger als zehn Jahre zurück. Wie es
heute ausschaut kann ich nicht sagen. Für mein eigenes Fahrzeug lege ich
mir schon seit den Achzigern jeweils einen zusätzlichen Satz
Winterreifen auf Felge zu. Damals erschienen mir die Vector aber für
Wenigfahrer in flacheren Gegenden eine durchaus sinnvolle Alternative zu
sein.

Grüße

Ulrich

Autor: Laurent Wirmer (2005-12-30 10:20:50)

Am Fri, 30 Dec 2005 01:40:42 +0100 schrieb Hauke Hagenhoff:
>
> Eine BMW-Limousine sieht für ein Sportcoupe zu sehr nach Limousine aus,
> für eine Limousine sind sie aber zu unpraktisch.

Ich finde reine Limousinen sowieso eher unpraktisch. Wenn ich etwas
praktisches will, dann kaufe ich einen Kombi oder Minivan. Von daher ist
mir bei einer Limousine eher das Aussehen oder die Fahreigenschaften
wichtig.

--
Grüße Laurent Wirmer

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Autor: Benjamin Gawert (2005-12-30 10:21:18)

Björn Schreiber schrieb:

> Um zum Beispiel des Tanks zurückzukommen: eine recht gute Position ist
> unter/knapp hinter der Rückbank. U.a. vom Sicherheitsspekt her: Es gab auch
> schon Spiegelartikel über Fahrzeuge,d eren Hersteller es sich einfach
> machten und der Beladungsflexibilität halber den Tank unter dem Kofferraum
> anordneten. Nur das ist was? Verformungsbereich. Und Anfällig gegeb
> Bschädigungen von unten. Es Sind Wagen bei Unfällen von unten am Tank durch
> Leitplanken aufgeschlitzt worden und ausgebrannt (wimre mit entsprechenden
> Schandensersatzforderungen der Unfallopfer). Älteres Extrembeispiel: der
> Ford Pinto.

Nicht ganz so altes Beispiel: BMW 7er E32. Damals gab es mehrere
Vorfälle, wo aufgrund der dämlichen Platzierung des Tanks im
Heckdeformationsbereiches Fahrzeuge nach an sich relativ harmlosen
Unfällen Feuer fingen und ausbrannten. Das ging damals(tm) durch die
gesamte Presse...

Der 5er E34 hat WIMRE genau das gleiche Problem...

> Außerdem: BMW setzt seine Prioritäten anders als andere.

Definitiv. Ich habe noch keinen Automobilhersteller erlebt, der so
ignorant gegenüber seinen Kunden aufgetreten und für den Kulanz so
extrem fremd ist. In meiner Bekannt- und Kollegschaft fährt Einiges an
BMW rum, und meine Frau hat ebenfalls einen (318ti compact). Egal ob es
um das Problem sich ablösender Nikasilbeschichtungen bei den ersten
Serien des 7er E32 mit V8-Maschine ging, beim gleichen Problem beim 728i
(E38), der rausbrechenden Hinterachse beim letzten Dreier, oder BMWs
Unfähigkeit, eine Vorderachse zu bauen, die nicht nach weniger als
100tkm verschlissen ist. Oder bei den häufig auftretenden Defekten
automatischer Getriebe, weil BMW der Ansicht war (ist?), das ATF sei
eine Lebensdauerfüllung. Was sich zumindest für die älteren Öle damals
als falsch herausgestellt hat. Kulanz o.ä. gabs aber trotzdem nicht.

> Da steht der
> Innenraum schonmal nicht immer an erster Stelle. Wenn man als
> Karosseriegestalter die Möglichkeit hat, anstelle einer geteilten und
> klappbaren Rückbank (die daher so ziemlich exakt keine Torsionslasten
> abstützen kann) eine stabile Trennwand vor dem Kofferraum einziehen kann,
> erzielt man eine sehr hohe Karosseriestabilität. Die selben
> Steifigkeitswerte ohne entsprechend höherem Aufwand zu erreichen musst Du
> mir erst mal vorführen.

Komischerweise schaffen Hersteller wie Audi und Mercedes sowas. Ich kann
mich an einen Test erinnern (ADAC? weiss nicht mehr), in dem steife
gegen umklappbare Rücksitze bei versch. Fahrzeugen im Crashtest getestet
wurden, wobei zumindest beim letzten A6 und bei der letzten E-Klasse die
Umklapplösungen genauso sicher waren wie die steifen Rückwände...

Benjamin

Autor: Nico Hoffmann (2005-12-30 09:23:05)

Björn Schreiber schreibt:

> Um zum Beispiel des Tanks zurückzukommen: eine recht gute Position ist
> unter/knapp hinter der Rückbank. U.a. vom Sicherheitsspekt her: Es gab auch
> schon Spiegelartikel über Fahrzeuge,d eren Hersteller es sich einfach
> machten und der Beladungsflexibilität halber den Tank unter dem Kofferraum
> anordneten. Nur das ist was? Verformungsbereich. Und Anfällig gegeb
> Bschädigungen von unten.

Gabs bei BMW auch. Der E28 hat den Tank hinter der Hinterachse. Es
geht aber noch schlimmer: Tankeinfüllstutzen nach hinten ans Heckblech
anstatt seitlich, wie z.B. im E3 und im E12 der ersten Serie.
Das war seinerzeit Stand der Technik.

(Vom E28 weiß ich, dass die Tanks (Blech) nach 20 Jahen gerne mal
durchrosten. Von unten beschädigt ist mir noch nicht untergekommen.)

> Außerdem: BMW setzt seine Prioritäten anders als andere. Da steht der
> Innenraum schonmal nicht immer an erster Stelle.

Aber selbstverständlich hat der Innenraum eine extrem hohe Priorität!
Schau dir nur mal an, wie er eingerichtet ist.

N.
--
Oder so.

Autor: Laurent Wirmer (2005-12-30 10:25:13)

Am Fri, 30 Dec 2005 03:22:10 +0100 schrieb Hauke Hagenhoff:
>
> Anderes Bleistift: Ich habe schon fast alles ab SEAT Toledo aufwärts als
> Taxi rumfahren sehen, aber noch keinen BMW.

Ich schon, aber nicht so oft.

> Das kann ja nicht den Grund haben, daß BMWs qualitativ schlechter wären
> als Mercedes (haha), eine schlechtere Straßenlage hätten (buahaha) oder
> zu teuer wären (Mercedes ist wohl eher teurer...), sondern ergibt sich
> einfach schlüssig daraus, daß es von BMWs keine echten Limousinen gibt
> (Geschweige denn Großraumlimousinen).

Ach, ein Auto darf sich nur Limousine nennen, wenn es als Taxi geeignet
ist? Hallo? Geht es noch?

Nach meiner Auffassung ist eine Limousine ein klassischer 4-Türer mit
Kofferraum. Er wird abgegrenzt zum Fließheck (meist als 5-Türer
bezeichnet), zum Coupé (2-Türer) und zum Kombi.

--
Grüße Laurent Wirmer

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Autor: Frank Kemper (2005-12-30 11:41:16)

Björn Schreiber haute in die
Tasten:

> Es gab auch
> schon Spiegelartikel über Fahrzeuge,deren Hersteller es sich
> einfach machten und der Beladungsflexibilität halber den Tank
> unter dem Kofferraum anordneten. Nur das ist was?
> Verformungsbereich. Und Anfällig gegeb Bschädigungen von
> unten.

Beim Opel Rekord der 60er Jahre saß zum Beispiel der Tank unter dem
Kofferraum, der Tankverschluss saß in der Mitte des Hecks, hinter dem
klappbar befestigten Nummernschild. Das war zweifellos sehr
praktisch, weil man den Wagen von beiden Seiten leicht betanken
konnte. Leider war es auch absolut nicht crashfest, weshalb die
Lösung beim Nachfolgemodell wieder aufgegeben wurde.

>
> Außerdem: BMW setzt seine Prioritäten anders als andere. Da
> steht der Innenraum schonmal nicht immer an erster Stelle.

ACK. Wenn BMW sich nicht so verhalten würde, wäre die Marke
austauschbar. So sind sie mittlerweile die einigen weltweit, die in
jeder Baureihe einen 6-Zylinder-Reihenmotor anbieten. Früher war
dieses Baukonzept Garant für die höchstmöglich erreichbare Laufruhe,
mittlerweile kann man auch V6-Maschinen mit Ausgleichswellen so
hintrimmen, dass sie mithalten können. Aber für BMW ist der Inline-6
ein Alleinstellungsmerkmal, ebenso der Heckantrieb und die Priorität
auf ein hochwertiges Fahrwerk statt auf maximale Raumökonomie. Wäre
dem nicht so, könnten sich die potenziellen BMW-Interessenten ja
gleich einen Toyota Camry kaufen - was sie dann auch tun würden.

Frank



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